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Die nächsten Auftritte:

 

 

Sommerkonzert 2017

Matthäuskirche Mannheim 8. Juli 2017   19...

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Zum  S o m m e r k o n z e r t  2017:

 

L. van Beethoven - Egmont-Ouverture

 

J.W. von Goethe konzipierte seinen „Egmont“ als Drama mit Musik. Beethoven bot ihm an, diese Musik zu schreiben und komponierte Ouverture und neun weitere Stücke hierfür (Klärchen-Lieder, Zwischenakt-Musiken und eine Siegessinfonie als Finale). Nach Vollendung schreibt er an Goethe:diesen herrlichen Egmont, den ich, indem ich ihn ebenso warm als ich ihn gelesen wieder durch Sie gedacht, gefühlt und in Musik gegeben habe – ich wünsche sehr Ihr Urteil darüber zu wissen.   Hector Berlioz knüpft 20 Jahre später mit dem „Gang zum Richtplatz“ in seiner Symphonie fantastique an die Sequenz von Hinrichtung und revolutionärer Vision innerhalb dieser Ouverture an.

 

J.Chr.Bach / H. Casadesus – Viola-Konzert in c-moll

 

Das Viola-Konzert, welches dem Bach-Sohn Johann Christoph (1735 – 1782) zugeschrieben wurde, ist eine Komposition des Bratschisten und Viola-da-Gamba-Virtuosen Henri Casadesus, der es im Stile des Bach-Sohnes als Bravourstück für „sein“  Instrument komponierte. Es hatte als Werk von J.Chr.Bach grossen Erfolg und sich bereits in der Konzert-Literatur etabliert, als die wirkliche Autorschaft bekannt wurde. 

 

Louise Farrenc – 1. Sinfonie in c-moll

 

Louise Farrenc (1804 – 1875), heute eine der grossen Unbekannten der französischen Sinfonik, war Schülerin des böhmischen Komponisten, Musikpädagogen und Flötisten Anton Reicha, der lange Zeit in Paris wirkte. In jungen Jahren reüssierte sie als Pianistin und erhielt als Dreissigjährige eine Professur am Pariser Konservatorium – seinerzeit unter der Leitung von Luigi Cherubini und, als Nachfolger, Daniel-Francois-Esprit Auber. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Musikverleger Aristide Farrenc, war sie Herausgeberin einer Anthologie für Tasteninstrumente, die die Zeit von 1500 bis 1850 umfasste.

In ihrer ersten Sinfonie erweist sie sich als grosse, grenzenlose Bewunderin der „klassischen“ Trias Haydn-Mozart-Beethoven, besonders des letzteren. Die ersten beiden Sätze der c-moll-Sinfonie hören wir, als gehörten sie in die mittlere Schaffensperiode Beethovens; Tonart, Thematik  und auch die Instrumentation haben Beethoven´sche Kraft und Eingebung, sie besitzen dennoch eigenes Profil, - ein bedeutendes und ein schönes Werk!

 

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... und wie vordem gilt:

Neue Mitspieler sind uns willkommen!

Gerne vergrößern wir unsere Streichergruppen

und würden ggf. auch unser Programm-Repertoire

mit neu hinzukommenden Blechbläsern erweitern.

Die Möglichkeit uns kennenzulernen bietet sich

jeden Montag, 19 h 45 in der Aula der FWS.

 

Erkundigungs- und Ansprech-Personen sind:

 

- Klaus Günther kguenther•hd(at)freenet•de 06221-409 446 / 0178-90 62 444

- Angelika Kaune angelika•kaune(at)web•de (Konzertmeisterin) 0621-84 151 52 / 0176–99 1212 60

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